Gefundenes Fressen

wer jetzt dabei an Entenbraten denkt, liegt völlig falsch.

 

 

Das war heute Mittag das gefundene und angegriffene Fressen der Krähen – die Lütte hatte Glück, dass ich gerade des Weges kam. Sie ist nämlich noch jung und völlig entkräftet, konnte ihren Feinden nicht entgehen. Beim Versuch des Wegfliegens hatte sie sich im Heckenrosengebüsch verfangen und ich konnte sie einsammeln. Also den Heimweg angetreten mit Hunden an der Leine und Ente unterm, nee auf dem Arm.

 

 

Nach zwei Stunden Ruhezeit im Badezimmer im gepolsterten Wäschekorb wurde sie ganz schön krabitzig, also habe ich sie noch eine Weile auf dem Arm gehalten, was sie sichtlich genossen hat. Selbst Fotos ohne Blitz fand sie interessant.

 

 

Sie ist so frech, wie sie guckt. Ich habe sie Lulu getauft. Und eben habe ich sie in fachfrauliche Hände übergeben, wo sie die nächsten 2-3 Tage Unterkunft in einem Stall hat. Gut gepolstert im Stroh, Futter und Wasser sind da und Lulu wird sich erstmal ganz erholen und neue Kräfte sammeln, dann darf sie wieder hinaus in die freie Wildbahn. Vielleicht schließt sie sich ja auch dem Entenrudel an, das bei diesem Stall lebt. Von denen hatten schon einige übergangsweise das Quartier im Stall, damit die Krähen sie nicht erwischen.

 

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6 Kommentare - “Gefundenes Fressen”

  1. fred210761 Says:

    Ach was für ein schönes Erlebnis liebe Ina.
    Schön das du gerade in der Nähe warst, wer weiß wer weiß wo sie sonst gelandet wäre, wahrscheinlich nimmer mehr.

    Tolle Fotos…wie ein Haustier was schon immer bei dir lebt 😉

    Liebe Grüße, Fred


    • ja, geschenkte momente – so lieb wie sie da aussieht, sie ist ein wildtier und gehört auch wieder in die freiheit und ich gönne es ihr von herzen. aber ich habe mich sehr gefreut, ihre nahe bekanntschaft zu machen.
      liebe grüße!

  2. Joachim Says:

    Also…. eine seiner Pfeifen titulierte Ringelnatz mit dem Namen Lulu….
    und wenn ich mir dieses seegehende, notgelandete Geschöpf so betrachte…..
    aber nein, da spielt mir wohl die späte Stunde und der gute Rotwein einen Streich.


  3. Mensch, dass ist ja toll, das lulu gerettet worde ist. Wer weiss was sonst passiert wäre mit Ihr. Da hat sich der 2. Advent ja richtig ehren gemacht bei euch! LG petra


    • oh, ich weiß, was mit ihr passiert wäre … habe es leider schon zu oft miterlebt. nur 10 minuten später wäre sie so zerrissen gewesen, dass ich ihr nur noch den hals hätte rumdrehen können, um sie zu erlösen. leider hatte ich so ein erlebnis mit einer jungen taube im sommer – die bilder werden mich auf ewig verfolgen.
      liebe grüße!


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