Das eigene Weltbild

ist komplex, wer könnte es kurz in wenigen Sätzen abhandeln und für andere Menschen verständlich erklären? Erscheint unlösbar. Vor allem, weil die Realität von jedem Menschen anders erfasst wird. Gibt es überhaupt eine allgemeingültige Realität? Ein spannendes Thema, dem sich Jörg Starkmuth in seinem Buch: „Die Entstehung der Realität – Wie das Bewusstsein die Welt erschafft“ gewidmet hat. Auf 480 Seiten. Und selbst das erscheint mir angesichts der Komplexität noch relativ wenig.

Unterteilt ist das Gesamtwerk in drei Bereiche, die schlüssig aufeinander aufbauen. Angefangen von der naturwissenschaftlichen Seite mit Erkenntnissen aus der Quantenphysik, die die bisherige Sichtweise vielleicht sogar auf den Kopf stellt und Raum für neue Ansätze und Möglichkeiten schafft. Wo hier schon eine Ahnung greift, es könnte so sein oder noch viel komplexer als die vorgestellten Beispiele es aufzeigen.

Im zweiten Teil wird der Geist als Schöpfer mit dem Bewusstsein und der Wahrnehmung ausführlich beleuchtet. Ist der Zufall ein Produkt selektiver  Wahrnehmung? Wie stellt sich ein Individuum innerhalb eines Gruppenbewusstseins dar? Spannende Fragen und noch mehr interessante Antworten.

Der dritte Teil befasst sich mit der persönlichen Gestaltung der Realität. Können Bestellungen beim Universum funktionieren? Inwieweit sind Urinstinkte beteiligt an der erlebten Gefühlswelt? Wie kann ich eine positive Realität erzeugen?

Der Autor beschreibt mit seinen Ausführungen eine Erklärung, die er in jahrelanger Recherche über viele Quellen zusammengetragen hat. Und will sein Werk keinesfalls als dogmatische Wahrheit verstanden wissen. Für mich persönlich ist es eine stimmige Erklärung, die meine rationale Seite zutiefst befriedigt. Denn viele der genannten Quellen habe ich auch über all die Jahre gelesen, immer mit dem Gefühl, dass etwas dran ist, doch mein Verstand hinkte mangels einer plausiblen Erklärung hinterher. Es blieb immer nur ein Puzzle-Teil, und das Bild konnte nie vollständig werden, so viele Puzzle-Teilchen ich auch zusammenfügte.

Mit diesem Buch ist mein Weltbild vollständig geworden – auf rationaler und emotionaler Ebene. Und doch bleibt es flexibel, denn Leben ist Veränderung und somit ist es auch das Verständnis davon inklusive des persönlichen Weltbilds. Auf jeden Fall halte ich dieses Buch für absolut empfehlenswert.

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2 Kommentare - “Das eigene Weltbild”

  1. Patricia Says:

    Klingt wirklich gut, danke für den Tipp!


    • ist wirklich ein tolles buch mit unzähligen aha-effekten. liest sich aber nicht mal eben so, manches will erst „verdaut“ werden. doch es ist es wert, sich die zeit zu nehmen und sich intensiv damit zu befassen.
      liebe grüße!


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