Richtung Möwendüne

weiter durch das Polderland. Es sind einige Leute unterwegs, viele schon wieder auf dem Rückweg. Ob sie den ganzen Weg bis zum Ostende und Wrack gegangen sind? Oder nur bis zur Möwendüne, die ungefähr auf halber Strecke liegt?

 

 

Die Strecke wird meist unterschätzt, viele denken an einen Spaziergang, wenn sie die Entfernungsangabe von 5,5 km auf dem Hinweisschild am Parkplatz sehen. Doch das ist die Entfernung Luftlinie – und durchs Polderland mit all den Prielen geht niemand schnurstracks geradeaus durch. Der Wanderweg schlängelt sich entlang der Priele. Je nach Jahreszeit und Naturgegebenheiten müssen Umwege einkalkuliert werden, machmal ist auch gar kein Durchkommen möglich.

 

 

Denn unabhängig von vielen Tümpeln, Prielen und Moddergruben gibt es einen guten Grund, dem markierten Weg zu folgen und nicht quer durch das Gebiet zu marschieren. Die unzähligen Vogelstimmen verraten, dass die Balzsaison begonnen hat, schon bald werden die Vögel ihre Nester im Polderland bauen. Da es vorwiegend Kolonienbrüter sind, wie z.B. die Seeschwalbe, ist eine Störung nicht nur ärgerlich, sondern kann bedeuten, dass die aufgeschreckten Vögel nicht mehr zu ihren Nestern zurückkehren und somit die ganze Brut verloren ist.

 

 

In der Ferne grüßt die Postbake, immer noch ein Seezeichen in der Schifffahrt und dahinter winken die Windräder vom Festland. An der Postbake verläuft der kürzeste Wanderweg zum Inselende im Osten, er geht vom letzten Parkplatz in Höhe des Deiches ab.

 

 

Doch ich schätze, dass er noch nicht durchgängig begehbar ist. Denn hier führen die Priele noch Wasser …

 

 

die sich in Richtung Südosten noch verbreitern.

 

 

Bleiben wir also auf dem trockenen markierten Weg.

 

 

Kurz darauf folgt ein sandiges Gebiet und in der Entfernung ist die Möwendüne mit der Bake zu sehen. Doch bis dorthin gehen wir nicht, denn ich will den Hunde-Opa Alex nicht überstrapazieren. Wir biegen nach links ab, wo die Dünenkette unterbrochen ist und einen Zugang zum Strand freigibt.

 

 

Stopp!!! Jetzt heißt es: Der Rudelführer geht vor, die Kadetten dahinter.

 

 

Aus gutem Grund, das erzähle ich morgen … 😉

Advertisements
Explore posts in the same categories: Sammelsurium

6 Kommentare - “Richtung Möwendüne”

  1. christian Says:

    ich glaube den grund zu kennen liebe ina, oder?
    vorsicht ist die mutter der porzellankiste – augen auf und weitergehen…
    viele grüße aus dem sonnigen gummersbach,
    christian mit angi und Tequila


    • na klar, lieber chris, du weißt das natürlich als inselkenner und insider. aber pssst … noch nicht verraten. ja, ja … auf dem kontinent scheint die sonne und wir trüben hier wieder vor uns hin *seufz*
      liebe grüße und knuddels an euch drei!


  2. Ich bin ganz fasziniert von Deinen Ausführungen. Ich komme wieder, will weiter lesen!
    Liebe Grüße von Kerstin.

  3. Claus Says:

    Liebe Ina, wie immer tolle Fotos und nen schönen Bericht dazu,hast Du auch gemacht, da kommt Freude auf! Hach, wäre ich doch auch wieder da…

    Liebe Grüße vom Kontinent

    Claus


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: