Spuren an der Waterkant

Zierliche Abdrücke, ich vermute mal einen Strandläufer, die kleinen grau-braun gefleckten Watvögel, die man häufig in der Brandungszone am Strand entlangflitzen sieht. Die filigranen Spuren sehen fast wie Sandblumen aus.

 

 

Der Hund, der durchs Leben tänzelt … das ist Alex mit seiner einzigartigen Spur. Erkennbar, dass er die Pfoten nicht mehr ganz im tiefen Sand anheben kann und ziemlich schleift. Rechts wellt sich die anhängende Wäscheleine durch den Sand …

 

 

Kistenweise Muscheln am Spülsaum …

 

 

Es gibt mehr Muscheln, als in den Korb passen, doch selbst ohne Inhalt war er mir zu schwer, ihn noch etliche Kilometer zum Entsorgen mitzuschleppen.

 

 

Doch diese Wellhornschnecke … klopf, klopf, jemand zu Hause? Nein, keine Schnecke mehr enthalten und auch kein Einsiedlerkrebs, der dieses Häuschen zu seinem Eigenheim erkoren hat. Wunderbar, dann findet sie den Weg in meine Jackentasche als Erinnerung an einen schönen Tag!

 

 

Was die Hunde so alles am Spülsaum aufsammeln, will ich lieber nicht wissen …

 

 

Wir folgen den vielen Spuren am Spülsaum in Richtung Westen und stöbern noch ein bisschen im Strandgut. Das ist eine Welt voller Entdeckungen. Und so  langsam werden wir dann den Bogen zurück Richtung Süden schlagen, denn die Sonne steht schon ziemlich tief und es ist noch ein gutes Stück zurückzulegen.

 

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2 Kommentare - “Spuren an der Waterkant”

  1. fred210761 Says:

    Also meine Augen leuchten hier wieder mal liebe Ina 🙂

    Was ich alles schönes bewundern darf, wo fange ich an, wo höre ich auf.
    Also lachen musste ich eben über die Wäscheleine, wenn dann welche drüber hängen würde, ja dann schleift sie über dem Sand hinweg, d.h. noch mal ab damit ins Meerwasser und schön bei Kaltwäsche ein zweites mal waschen 😦

    Büschen traurig machte mich das dein Alex nicht mehr so richtig gut laufen kann, aber ich freue mich das er gegen an geht und dich immer begleitet. Einen Aufpasser braucht Frau ja auch wenn es so entlang des Weges geht 😉

    Den Korb, der Verlassene finde nicht so schön, dann hat er noch viele Löcher, also kann man auch kein Wasser für ein kurzes Bad einlassen, echt doof.

    Wie hübsch bunt die Muschel auf dem Bild herüber kommt, das mag ich gerne 🙂

    Ach ja, das beste kommt zum Schluss…der Alex hat Hunger, hat man(n) eben mal 😉
    Dann braucht Frau zu Hause nichts kochen nach so einem anstrengenden Marsch entlang der …..kant.

    Ach ne ist ja noch ein Bild….viele Menschen gehen denselben Weg, muss das sein…also ich gehe auch gerne mal neue Wege 😉

    Liebe Grüße, Fred.


    • uiii, lieber fred, ich freue mich, mit dir so einen aufmerksamen und begeisterten begleiter beim spaziergang zu haben, dankeschön! hach ja, alex ist nunmal ein hundeopa, umgerechnet auf menschenjahre schon 102 jahre alt. da darf man(n) die pfoten getrost schleifen lassen, oder? ich bin so stolz auf ihn, dass er die gesamte tour überhaupt noch schafft, das waren so insgesamt ca. 8 km. was das „aufsammeln“ der hunde betrifft – so lange es ohne nachwirkungen wie kotzerei bleibt, ist es mir ziemlich egal. komplette wellhornschneckenhäuser findet man nicht so häufig und die blaue farbe ist auch relativ selten. deshalb ein umso kostbareres geschenk als erinnerung.
      dir einen schönen tag, liebe grüße!


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